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Johannes Stober

Landtagsabgeordneter 2006 – 2016
Ein Rückblick auf 10 Jahre politische Arbeit.



Spannender Wahlkrimi steht bevor

BNN: Nichts für schwache Nerven: Der morgige Abend könnte sowohl in Baden-Württemberg als auch im benachbarten Rheinland-Pfalz nach den letzten Umfragen zu einem Wahlkrimi mit hauchdünnem Ausgang werden. Auch in Sachsen-Anhalt entscheiden die Bürger über die neue Zusammensetzung des Landtags. Dabei zeichnen sich in Baden-Württemberg ein Grünen-Triumph und eine herbe Niederlage von CDU und SPD ab. In Rheinland-Pfalz bahnt sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen der regierenden Sozialdemokraten und der oppositionellen CDU an. Und in Sachsen-Anhalt deutet einiges auf ein Fortbestehen der schwarz-roten Koalition hin. In allen drei Ländern wird die AfD nach der Prognose der Meinungsforscher in die Landtage einziehen, teilweise sogar zweistellig. Politische Beobachter sehen in dem dreifachen Urnengang einen politischen Stimmungstest über den Flüchtlingskurs von Kanzlerin Angela Merkel.
Auch SPD-Chef Sigmar Gabriel könnte bei einem schlechten Abschneiden unter Druck geraten. Vor dem Hintergrund niedriger Umfragewerte müssen in der Region einige Parlamentarier um ihre Mandate fürchten. Dazu zählen beispielsweise CDU-Generalsekretärin Katrin Schütz und ihr SPD-Kollege Johannes Stober in Karlsruhe. Keine Klarheit gibt es über eine mögliche Regierungsbildung in Stuttgart. Reicht es nicht für die Fortsetzung von Grün-Rot, könnte es im Südwesten auf eine bundesdeutsche Premiere hinauslaufen: eine grün-schwarze Koalition mit einem grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann. Die letzten Umfragen geben kein eindeutiges Bild ab. Zwar zeigen sie, dass es in Baden-Württemberg keine Wechselstimmung gibt und die Bürger am liebsten Kretschmann als Regierungschef behalten möchten. Viele Wähler sind noch unentschieden. Die Wunschkoalitionen von CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf – Schwarz-Gelb und notfalls Schwarz-Rot – haben voraussichtlich keine Mehrheiten. Landeswahlleiterin Christiane Friedrich erwartet ein neues Rekordergebnis bei der Briefwahl, wie sie im BNN-Interview erklärte.