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Johannes Stober

Landtagsabgeordneter 2006 – 2016
Ein Rückblick auf 10 Jahre politische Arbeit.



2.200 Master-Plätze extra: Entspannt sich die Situation an Karlsruher Unis?

KA-News - Die Grün-Rote Landesregierung schafft in ganz Baden-Württemberg 2.200 zusätzliche Master-Studienplätze. Im kommenden Wintersemester 2016/17 sowie im darauf folgenden Studienjahr 2017/18 zur Verfügung stehen. Davon profitieren auch Hochschulen in Karlsruhe - eine Entspannung der Lage ist aber nicht in Sicht.

Wer nach dem Bachelor sein Studium weiterführen will, benötigt einen der begehrten Master-Studienplätze. Seit 2011 erhöht die Landesregierung im Rahmen der Fachkräfteoffensive "Master 2016" die Zahl der Master-Studienplätze in Baden-Württemberg in zwei Runden um 6.300 Plätze. Dafür werden rund 60 Millionen Euro pro Jahr investiert, wie die Landtagsabgeordneten Johannes Stober (SPD), Gisela Splett und Alexander Salomon (Grüne) in einer gemeinsamen Pressemitteilung berichten. Es würden sowohl neue Studiengänge eingerichtet als auch bereits vorhandene gestärkt.

Ministerium entscheidet nach verschiedenen Kriterien

Von der Notwendigkeit dieser Maßnahme sind die Karlsruher Landtagsabgeordneten überzeugt: "Wir brauchen exzellente Fach- und Führungskräfte in Wirtschaft und Wissenschaft, um unsere internationale Spitzenposition zu halten. Ebenso brauchen wir Persönlichkeiten, die sich in einer immer komplexer werdenden Welt mit einem eigenen Wertesystem orientieren und gute Entscheidungen treffen können", teilen sie in einer Presseerklärung mit.

Das Land traf dabei die Entscheidung, welche Hochschulen gefördert werden: "Das 'Ausbauprogramm Master 2016' wurde vom Wissenschaftsministerium wettbewerblich unter den Hochschulen ausgeschrieben", erklärt Kirsten Buttgereit, Pressesprecherin der Pädagogischen Hochschule (PH) Karlsruhe, das Prozedere. Das Ministerium habe anhand folgender Kriterien entschieden: Forschungsbezug, arbeitsmarktbezogene Aspekte, Passung zum Profil der Hochschule und Einbettung in das bestehende Studienangebot.

KIT erhält 11 Prozent der zusätzlichen Master-Plätze

Für das kommende Wintersemester sowie das darauf folgende Studienjahr 2016/2017 erfolgt nun die zweite Stufe des Ausbaus der Master-Studienplätze in Baden-Württemberg. 2.200 zusätzliche Plätze sind im Wintersemester 2016/2017 sowie im Studienjahr 2017/2018 geplant. Die zweite Runde hält in der Fächerstadt für das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Hochschule für Technik und Wirtschaft sowie die Pädagogische Hochschule zahlreiche neue Masterplätze bereit. "Das Plus ist konsequent, nachdem die Zahl der Bachelor-Studierenden im Land und an den Karlsruher Hochschulen stark gestiegen ist", kommentieren die Karlsruher Landtagsabgeordneten.

Besonders stark hat das KIT das Ministerium überzeugt. Dort wurden bei der ersten Ausbaustufe 350 neue Master-Studienplätze gefördert, in der aktuellen zweiten Runde weitere 290. Mit insgesamt 640 erhält das KIT damit elf Prozent aller für Baden-Württemberg geplanten zusätzlichen Masterplätze - so viel wie keine andere Hochschule, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung. So werde es jeweils 55 neue Studienplätze in den Mastern Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen geben, jeweils 25 für Informatik und Ingenieurpädagogik, 15 in Sportwissenschaft und jeweils 10 in Geophysik und Germanistik.