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Johannes Stober

Landtagsabgeordneter 2006 – 2016
Ein Rückblick auf 10 Jahre politische Arbeit.



Schuss auf Plakataufsteller: AfD, Grüne und SPD äußern sich zum Anschlag

KA News: Entsetzen nach einer Attacke in Neureut am Wochenende: Am Samstagabend war ein 36-Jähriger gerade mit dem Aufhängen von AfD-Wahlplakaten beschäftigt, als ihn ein Unbekannter verbal und schließlich mit einer Pistole angriff. Verletzt wurde niemand. "Ein Angriff auf die Demokratie" - in einer Pressemeldung äußert sich jetzt die SPD Karlsruhe zum Vorfall.
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Zum brutalen Zwischenfall bei der Plakataufstellung für die Partei Alternative für Deutschland in Karlsruhe erklären die SPD-Landtagskandidaten Meri Uhlig und Johannes Stober im Namen der SPD: "Wir verurteilen diesen gewaltsamen und feigen Akt aufs Schärfste. Er ist ein Angriff auf unsere freiheitliche Demokratie. Hass und Gewalt haben im Wahlkampf keinen Platz. Wir hoffen, dass der Täter schnell gefasst wird und für diese unfassbare Tat bestraft wird."

Aktualisierung, 13 Uhr - Statement der AfD:

"Für die beiden AfD-Landtagskandidaten Marc Bernhard und Dr. Paul Schmidt bedeutet dieser Anschlag eine neue dramatische Steigerung der politischen Gewalt gegen die AfD", so heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung am Montag.

Beide Kandidaten fordern die etablierten Parteien angesichts der aktuellen Entwicklungen auf, Stellung zu beziehen und den Anschlag zu verurteilen. "Unter Demokraten muss der Minimalkonsens gelten, dass Gewalt kein Mittel der Politik sein darf", so heißt es weiter. Dies gelte sowohl für Gewalt gegen Personen als auch gegen Sachen.

Mit dem in der Vergangenheit ausgeübten Druck auf Gastwirte, die schließlich aufgrund dessen AfD-Veranstaltungen abgesagt hätten, sei vonseiten der SPD und den Grünen "ein Klima geschaffen [worden], in dem sich Extremisten offensichtlich nicht nur zu systematischem Vandalismus ermuntert sehen, sondern zu tätlichen Angriffen auf Menschen, die nichts anderes tun, als ihrer Arbeit nachzugehen."

Aktualisierung, 14 Uhr: Grüne äußern sich

"Den Angriff mit einer Schusswaffe auf einen Mitarbeiter einer Plakatierfirma verurteilen wir auf das Allerschärfste", betonen die Vorstände der Karlsruher Grünen. "Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, für welche Partei der Mitarbeiter tätig ist," bekräftigen Aljoscha Löffler und Peter Ballhausen, beide im Vorstand der Grünen.

Mit großer Sorge beobachten wir, dass Personen, die Plakate aufhängen immer stärker angegriffen werden, so  Löffler weiter. Denn bei den Grünen werden viele Ehrenamtliche aktiv, um beim Plakatieren zu helfen und man möchte diese Engagierten natürlich nicht in Gefahr bringen. "In diesem und vorangegangenen Wahlkämpfen waren es vor allem verbale Attacken und Beschimpfungen, die aber zunehmend heftiger werden", bedauert Peter Ballhausen.