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Johannes Stober

Landtagsabgeordneter 2006 – 2016
Ein Rückblick auf 10 Jahre politische Arbeit.



„Ehrenamt als Chance“

BNN - Für die Teilnahme an den regelmäßigen Feuerwehrübungen fehlt einem Landesminister in der heißen Phase des Wahlkampfs natürlich die Zeit. Aber Innenminister Reinhold Gall ist noch aktives Mitglied der freiwilligen Feuerwehr in seiner Heimatgemeinde Obersulm – und die Arbeit der ehrenamtlichen Brandschützer liegt dem SPD-Politiker besonders am Herzen.
Die tiefe Verwurzlung mit der Feuerwehrbasis war am Freitagabend bei Galls Besuch im Hagsfelder Feuerwehrhaus spürbar: Dort sprach der Kreisausbilder und Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Heilbronn auf Einladung der Karlsruher SPD-Landtagskandidaten Johannes Stober und Meri Uhlig vor gut 50 Brandschützern über die Bedeutung des Ehrenamts und der freiwilligen Feuerwehren. „Menschen engagieren sich ehrenamtlich dann, wenn sie einen persönlichen Mehrwert erfahren“, sagte Gall. Ehrenamtliches Engagement biete Chancen und eröffne Raum für vielfältige Kompetenzen. „Nachwuchs gewinnen und erfahrenen Helfern Rahmenbedingungen bieten, die ein langfristiges Engagement ermöglichen, lautet der Schlüssel zum Erhalt des Freiwilligensystems“, betonte Gall. Dafür müssten die Ehrenamtlichen bei bürokratischen Aufgaben durch hauptamtliches Personal entlastet werden. Die Landesregierung haben mit den entsprechenden Gesetzesänderungen die Rahmenbedingungen für eine gute Förderung des Ehrenamts geschaffen, betonte Ulrich Volz, Vorsitzender des Stadtfeuerwehrverbands Karlsruhe, „nun muss die Stadt Karlsruhe noch ihren Teil zur Entwicklung der freiwilligen Feuerwehren beitragen“. Gemeinderat und Verwaltung müssten etwa die entsprechenden Mittel für die Einrichtung von Sozialräumen und separaten Frauenduschen bei allen Freiwilligen Wehren bereitstellen, appellierte Volz, „bisher müssen sich Feuerwehrfrauen oft noch gemeinsam mit den Männern umziehen“.

Auch bei der Rekrutierung des Nachwuchses hofft Volz auf mehr städtische Unterstützung, der Brandschutz und die Bereitstellung der Wehren sei schließlich eine kommunale Aufgabe.