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Johannes Stober

Landtagsabgeordneter 2006 – 2016
Ein Rückblick auf 10 Jahre politische Arbeit.



Fernrohr muss zur Reparatur


BNN – Das 155 Jahre alte Fernrohr der Astronomischen Vereinigung Karlsruhe (AVKa) auf dem Max-Planck-Gymnasium befindet sich in einem schlechten Zustand und müsste dringend repariert werden, allerdings ist bislang ungeklärt, wer die Kosten übernimmt. Um eine Klärung bemüht sich jetzt der SPD-Landtagsabgeordnete Johannes Stober.

Nach seinen Recherchen gehört das Teleskop zu den Karlsruher Kulturdenkmälern. „Ich gehe auch davon aus, dass die Stadt Karlsruhe Eigentümerin des Fernrohrs ist“, schreibt Stober in einer Pressemitteilung und folgert: „Demnach stünde die Stadt in der Pflicht, das Gerät zu erhalten“.

Gleichzeitig weist Stober aber darauf hin, dass nach dem Denkmalschutzgesetz Baden-Württemberg auch das Land in der Pflicht sei, die Stadt durch Zuschüsse bei dieser Aufgabe zu unterstützen. Um die Verhältnisse um das Fernrohr des badischen Großherzogs Friedrich I. zu klären und seine Renovierung einzuleiten, hat Stober seinen Parteifreund im Finanz- und Wirtschaftsministerium, Staatssekretär Peter Hofelich, angeschrieben.

Hofelich soll unter anderem klären, ob das historische Fernrohr tatsächlich als Kulturdenkmal bereits anerkannt ist, ob möglicherweise bereits Vereinbarungen zwischen der Stadt Karlsruhe und dem Land zum Erhalt dieses astronomischen Instruments getroffen wurden, und wie sich der Zuschuss des Landes aus den Gesamtkosten ableite. Zu klären sei dabei auch, inwieweit der Zustand des Gebäudes ursächlich für die Schäden an dem Fernrohr ist. Schließlich hatte die AVKa darauf hingewiesen, dass es leider immer wieder in die Kuppel des Max-Planck-Gymnasiums hineinregne.