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Johannes Stober

Landtagsabgeordneter 2006 – 2016
Ein Rückblick auf 10 Jahre politische Arbeit.



wir bleiben am ball

Wir bleiben am Ball!     

Bildungsplanreform 2016      

 

 

Um unserem Anspruch „Ein gerechtes Bildungssystem für Baden-Württemberg“ zu entsprechen und jedem Kind die größtmöglichen Chancen zu ermöglichen, werden wir die Durchlässigkeit unseres Bildungssystems weiter verbessern. Durch die Einführung eines neuen Bildungsplanes zum Schuljahr 2016/17 wollen wir die Grundlage für die individuelle Förderung legen, wodurch  die Lernpotenziale aller Schülerinnen und Schüler voll ausgeschöpft werden sollen. Dabei werden zukünftig die unterschiedlich  stark ausgeprägten Lernvoraussetzungen und Geschwindigkeiten des Lernens  beachtet.
Die Bildungsplanreform wird sowohl in den Grundschulen als auch in den weiterführenden allgemeinbildenden Schulen umgesetzt werden. In der Sekundarstufe I werden wir einen schulartübergreifenden Bildungsplan für Werkreal- bzw. Hauptschule, Realschule und Gemeinschaftsschule einführen. Dieser wird dann durch unterschiedliche Anforderungen und Niveaustufen definiert sein und zu unterschiedlichen Abschlüssen führen.  In den Gymnasien werden wir einen durchgängig eigenständigen Bildungsplan einführen, der aber vom gemeinsamen Bildungsplan nicht losgelöst sein wird.
Unser Ansatz verfolgt weiterhin das vernetzte fächerübergreifende Lernen und will zusätzlich die fachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler stärken. Dies wollen wir durch den Einsatz von interdisziplinärem Lernen erreichen, einem Lernen,  in dem Ansätze und Denkweisen aus verschiedenen Fachrichtungen genutzt werden sollen.
Überdies sollen die für unsere Gesellschaft wichtigen Themen wie Nachhaltigkeit, Toleranz, Akzeptanz, Vielfalt, Prävention, Gesundheitsförderung, berufliche Orientierung, Medien- und Verbraucherbildung nicht in einem Fach, sondern in mehreren Fächern unterrichtet werden. So sollen u.a. das Fach „Wirtschaft“ bzw. der Schwerpunkt „Medien“ eingeführt werden.
Bereits vor der endgültigen Umsetzung der Reform erfolgten Probeläufe in den Jahren 2013/14 und 2014/15. An diesen Probeläufen beteiligten sich folgende Karlsruher Schulen: Im Grundschulbereich beteiligte sich die Augustenburgschule am Probelauf mit den Schulfächern, Kunst, Musik und Sachunterricht, die Geschwister-Scholl-Realschule nahm mit den Fächern Physik, Chemie, Wirtschaft, Französisch, Alltagskultur/Ernährung/Soziales teil. Von den Karlsruher Gymnasien beteiligten sich gleich zwei am Probelauf, das Goethe-Gymnasium mit den Fächern Deutsch, Religion, Französisch und Wirtschaft sowie das Markgrafen-Gymnasium mit Bildender Kunst, Latein, Wirtschaft und Spanisch.
Außerdem werden sowohl die Schulen umfangreiche Unterstützungsmaßnahmen als auch die Lehrkräfte umfassende Fortbildungen erhalten.
Auch nach der Einführung wird der neue Bildungsplan von Vertretern der Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik sowie von Vertretern des Landeselternbeirates, Landesschülerbeirates, Landesschulbeirates und Lehrerverbänden  konstruktiv-kritisch begleitet werden.

 

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