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Johannes Stober

Landtagsabgeordneter 2006 – 2016
Ein Rückblick auf 10 Jahre politische Arbeit.



startmoeglichkeiten_in_den_beruf

Startmöglichkeiten in den Beruf verbessert

 

 

 

Berufliche Bildung ist in unserer Gesellschaft die Grundlage für Wohlstand und individueller Freiheit. Sie grenzt sich zwar von der humanistischen Bildung ab, ermöglicht aber dem Einzelnen die Chance der individuellen Lebensgestaltung.
Jeder soll durch ein gerechtes Bildungssystem, in dem die Herkunft des Elternhauses nicht relevant ist, seine individuelle Chance erhalten. Deshalb verfolgen wir eine kontinuierliche Verbesserung und Durchlässigkeit unseres Bildungssystems, ohne das Niveau abzusenken. Um  diesem Anspruch gerecht zu werden, wurden  in  Baden-Württemberg u.a. die Zahl der Eingangsklassen in den beruflichen Gymnasien seit dem Schuljahr 2011/2012 um 150 Klassen erhöht und das strukturelle Defizit in der Unterrichtsversorgung an beruflichen Schulen um 16,6 % abgebaut.
Außerdem wollen wir Schülerinnen und Schülern den Übergang von der Schule in die Ausbildung erleichtern. Dies soll durch den Ersatz der bisherigen berufsvorbereitenden Bildungsgänge durch eine duale Ausbildungsvorbereitung (AV-dual) erfolgen. Mit dieser Ausbildungsvorbereitung wollen wir das individuelle Lernen mit einer verstärkten Einbindung von Betriebspraktika verbinden. So lernen Schülerinnen und Schüler einerseits von Anfang an die betriebliche Realität kennen, andererseits wirken wir dadurch dem Fachkräftemangel in Baden-Württemberg entgegen. Nach einem erfolgreichen Modellversuch wird in Karlsruhe AV-dual an der Gewerbeschule Durlach und an der Carl-Hofer-Schule angeboten.
Junge Menschen müssen auf einen erfolgreichen Berufsstart in einer globalen Welt vorbereitet werden und die Attraktivität des dualen Systems muss gestärkt werden. Deshalb haben wir seit dem Schuljahr 2011/2012 die Fremdsprache Englisch als einstündigen Pflichtunterricht an der Berufsschule als Schulversuch eingeführt.
Wir haben die Bildungslandschaft im Bereich der beruflichen Gymnasien  ausgebaut. Seit dem Regierungswechsel 2011 haben wir für Karlsruhe das bestehende Angebot um ein sozialwissenschaftliches Gymnasium und ein Wirtschaftsgymnasium mit dem Profil „Gesundheitsökonomie“ erweitert. Das Angebot in Karlsruhe ist dadurch noch vielfältiger geworden. Zur Erlangung der allgemeinen Hochschulreife werden damit ein ernährungswissenschaftliches, sozialwissenschaftliches und biotechnologisches Gymnasium an der Elisabeth-Selbert-Schule, ein technisches Gymnasium an der Carl-Engler-Schule  sowie zwei Wirtschaftsgymnasien an der Friedrich-List-Schule und der Ludwig-Erhard-Schule angeboten.
Auch in der nächsten Legislaturperiode setzen wir uns für eine Berufsausbildung ein, die einerseits die berufliche Auswahl-möglichkeit des Einzelnen und andererseits den Bedarf der Wirtschaft berücksichtigt.

 

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