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Johannes Stober

Landtagsabgeordneter 2006 – 2016
Ein Rückblick auf 10 Jahre politische Arbeit.



Kressl: „Nur Vorabzug“

BNN - Regierungspräsidentin Nicolette Kressl hat auf die Berichterstattung in Sachen zweite Rheinbrücke reagiert. Im Raum stehen zwischen Karlsruhe und Mainz gegenseitige Vorwürfe, wer den Stand der Planfeststellung verzögert. Sie habe mit Schreiben vom 9. Oktober die CDU-Fraktion des Karlsruher Gemeinderates über den Planungsstand informiert. Kressl weiter: „Dem Regierungspräsidium sind danach, nämlich am 12. Oktober 2015, Unterlagen aus Rheinland-Pfalz zur Frage der Machbarkeit einer „Brücke zwischen den Brücken“ zugegangen. Allerdings war auf den beigefügten Plänen der Zusatz „Vorabzug“ vermerkt. Eine endgültige Fassung der Pläne ist für Ende Oktober angekündigt.“ Diese endgültige Fassung werde vom Regierungspräsidium bewertet, so Kressl ausdrücklich. Der Karlsruher Landtagsabgeordnete Johannes Stober (SPD) begrüßt, dass das Land Rheinland-Pfalz dem Regierungspräsidium nach knapp zwei Jahren nun zumindest eine Vorabversion über die Machbarkeit des „Ersatzbau Maxau“ geliefert hat. Er hoffe daher, dass nun endlich Bewegung in die Frage kommt, ob diese „Brücke zwischen den Brücken“ technisch machbar ist oder nicht. Wichtig sei aber auch, dass diese Informationen auch der Öffentlichkeit vollständig zugänglich gemacht werden, so Stober.
Bei der Karlsruher CDU-Fraktion ist der Unmut weiter groß: „Auch wenn die Ergebnisse aus Rheinland-Pfalz nach dem Antwortschreiben an uns eingegangen sein sollten, hätte man erwarten dürfen, dass wir entsprechende Information erhalten“, so der Vorsitzende Tilman Pfannkuch.

Die Karlsruher CDU-Landtagsabgeordneten Bettina Meier-Augenstein will nach den Aussagen der Regierungspräsidentin eine parlamentarische Aufarbeitung. Sie kündigte an, in den kommenden Tagen einen entsprechenden parlamentarischen Antrag einzureichen.