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Johannes Stober

Landtagsabgeordneter 2006 – 2016
Ein Rückblick auf 10 Jahre politische Arbeit.



Museen arbeiten besser zusammen

BNN - Baden und Württemberg – ganz ohne Ehrgeiz gehen Vergleiche hier selten einher. Besonders dann nicht, wenn sich Erfolge deutlich messen lassen, weil der Rechnungshof seine Finger im Spiel hat. Vor Jahren hatte der einen Sparvorschlag für die Landesmuseen unterbreitet: die Einführung zweier Museumsservicezentren in Stuttgart und Karlsruhe. Der Vorschlag ist längst vom Tisch – man hatte die Kosten für die Realisierung der vermeintlichen Vereinfachung vergessen. Dennoch sind die Museen angehalten, die Zusammenarbeit an den Standorten zu optimieren. Im Landtag stellte der Karlsruher Abgeordnete Johannes Stober (SPD) die Ergebnisse vor. Fazit: „Die Badener waren vorbildlich.“
Baden-Württemberg hat insgesamt elf Landesmuseen, davon vier in Karlsruhe und fünf in Stuttgart. Der Rechnungshof hatte 2010 deren Verwaltungseffizienz bemängelt. Bei den Museen in Baden sah er Einsparpotenzial von 100 000 Euro, in Württemberg von 800 000 Euro. Doch die Rechnung ging eben nicht auf: „Da wurde nicht bis zum Ende gedacht“, sagt Stober. Fortschritte hätten seitdem aber beide gemacht: In Karlsruhe kümmert sich etwa die Kaufmännische Leiterin Susanne Schulenburg um das Badische Landesmuseum und das Naturkundemuseum. „Die Prüfung hat schon dazu geführt, dass wir die Kooperation leben“, sagt sie. Und das, so Stober, sei absolut sinnvoll. Stuttgart könne hier noch nachlegen. Stober betont, dass durch die Diskussion ein Prozess in Gang gesetzt worden sei, der Kooperation fördere. Das bestätigt auch Schulenburg: „Bei aller Konkurrenz sitzen wir doch oft an einem Tisch.“