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Johannes Stober

Landtagsabgeordneter 2006 – 2016
Ein Rückblick auf 10 Jahre politische Arbeit.



Mittelwand und Flüsterasphalt


eki/BNN. Wenn es um das Thema Lärmschutz geht, dann lassen die Fraktionen des Ortschaftsrats Wolfartsweier nicht locker. Bei der Novellierung des städtischen Lärmaktionsplans wurde in den vergangenen Monaten nur eine der vom Wolfartsweierer Rat beantragten Maßnahmen berücksichtigt, nämlich der Bau einer zusätzlichen Lärmschutzwand am Übergang zwischen A 5 und A 8. Das ist dem Gremium aber nicht genug. Deshalb wurden in einem fraktionsübergreifenden Antrag nun noch einmal Nachbesserungen für den Lärmaktionsplan gefordert – und zwar der Bau einer Mittelwand an der Autobahn A 8 sowie das Aufbringen eines lärmmindernden Belags auf dem Autobahnteilstück bei Wolfartsweier.

Der Lärmschutz ist auch am Freitag Thema, dann will sich die SPD-Fraktion mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Johannes Stober und Staatssekretärin Gisela Splett (Grüne) vom baden-württembergischen Verkehrsministerium über mögliche Maßnahmen für einen verbesserten Lärmschutz austauschen. Treffpunkt dieser öffentlichen Veranstaltung ist um 17.30 Uhr an der Hermann-Ringwald-Halle. In einem Schreiben an Splett forderte unterdessen die CDU-Landtagsabgeordnete Bettina Meier-Augenstein eine schnelle Lärmsanierung auf der A8 bei Wolfartsweier. Ausgangspunkt war ein parlamentarischer Antrag der Abgeordneten. Aus der nun vorliegenden Antwort gehe hervor, dass die Verbesserung des Lärmschutzes nicht vor 2017 erfolgen werde.

Für Gesprächsstoff in der Sitzung sorgten auch die morgendlichen Elterntaxis vor der städtischen Kindertagesstätte „Katze“. Die von der SPD ins Spiel gebrachte Einrichtung eines speziellen Elternhalts wurde zunächst einmal verworfen, dafür will die Ortsverwaltung Wolfartsweier die Eltern noch einmal dafür sensibilisieren, ihren Nachwuchs nicht mit dem Auto in die Kita zu bringen.