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Johannes Stober

Landtagsabgeordneter 2006 – 2016
Ein Rückblick auf 10 Jahre politische Arbeit.



Das Feld ist komplett

BNN - Jetzt ist das Kandidatenfeld komplett. Nachdem auch die Liberalen ihre Kandidaten für die beiden Karlsruher Landtagswahlkreise nominiert haben, ist klar, wer für die bisher schon im Landtag oder im Bundestag vertretenen Parteien ins Rennen geht. Auch die kleinen Parteien haben bereits nominiert, von denen aber nur die AfD laut Meinungsumfragen die Chance hat, an der Tür des Landtags zu klopfen. Noch ist der Landtagswahlkampf erst ein Thema für die Funktionäre, die große Karlsruher Öffentlichkeit hat dies noch nicht auf dem Schirm. Aber die Zeit rast und so langsam sollten die Parteien in die Öffentlichkeit gehen. Bei den Aktiven der Parteien wächst eine gewisse Nervosität. Es geht um viel, und die Umfragen sind geeignet, manchem die Schweißperlen ins Gesicht zu treiben. Umtriebig sind bereits die beiden CDU-Abgeordneten Katrin Schütz und Bettina Meier-Augenstein, genauso SPD-Kollege Johannes Stober, auch der Grüne Alexander Salomon. Die CDU-Frauen müssen die letzten Großstadtwahlkreise für die Union verteidigen, hart gefolgt von den Grünen, die gut in den Umfragen dastehen. Bei der SPD verheißen diese aber nichts Gutes. Wenn die SPD landesweit in den Umfragen bei 17 Prozent liegen bleibt und nicht deutlich anzieht, sind die Chancen für die Karlsruher Sozialdemokraten, mit Meri Uhlig eine zweite Abgeordnete nach Stuttgart zu bringen, schlecht. Und durch die Unwägbarkeiten der Zweitauszählung auf Regierungsbezirksebene wäre sogar Johannes Stober trotz seines großen Einsatzes nicht mehr sicher, ein Umstand, vor dem zuletzt Parteisenior Günter Fischer seine Partei eindringlich warnte. Bei den Grünen ist Gisela-Splett-Nachfolgerin und Neu-Kandidatin Bettina Lisbach noch nicht richtig als Wahlkämpferin aufgetreten. Die FDP setzt auf ihre populäre Allzweckwaffe Tom Høyem und stellt ihm die Nachwuchshoffnung Hendrik Dörr zur Seite.

Die Absicht ist klar: Auf der einen Seite Høyems Erfahrung, auf der anderen Dörrs Jugend, die Liberalen wollen damit die Frage nach dem Alter Høyems kontern. Der liberale Existenzkampf ist aber nur eine Facette einer für Karlsruhe in vielerlei Hinsicht spannenden Wahlentscheidung am 13. März 2016. Theo Westermann