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Johannes Stober

Landtagsabgeordneter 2006 – 2016
Ein Rückblick auf 10 Jahre politische Arbeit.



Karlsruher HaDiKo: Wird aus der Garage ein neues Studi-Wohnheim?

KA News 22.07.2015

Erfreut darüber, dass das Parkhaus des Hans-Dickmann-Kollegs (HaDiKo) nun offenbar nicht mehr benötigt wird, zeigt sich der Karlsruher SPD-Landtagsabgeordnete Johannes Stober. Grund dafür sei die von der grünroten Koalition beschlossene Novellierung der Landesbauordnung (LBO), in deren Folge nun auch die zugehörige Verwaltungsvorschrift (VwV Stellplätze) geändert wurde.
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Wie von Stober bei einem Vor-Ort-Termin vor etwa einem Jahr angeregt, wurde dabei auch die Zahl der Stellplätze pro Studierendenwohnheim geändert. War bislang für "zwei bis fünf Studierende! ein Auto-Stellplatz erforderlich, ist es nun ein Stellplatz für "vier bis zehn Studierende."

Dies entspreche einer Halbierung der bisherigen Stellplatzzahl, so der Sozialdemokrat in einer Pressemeldung, und schaffe nun wohl die Voraussetzungen dafür, dass die nicht benötigte HaDiKo-Garage in der Hagsfelder Allee tatsächlich abgerissen und dort ein neues Wohnheim entstehen könne.

Für das mit 999 Plätzen mit Abstand größte Karlsruher Wohnheim wurden bislang 200 Kfz-Stellplätze gefordert, so die Erklärung Stobers. Dabei hatte das Bauordnungsamt der Stadt einen Stellplatz für 4 Studierende zugrunde gelegt sowie nochmals einen 20 Prozentigen ÖPNV-Nachlass gewährt. Wenn der Studierendenwohnheim des KIT e.V. als Träger des HaDiKo nun einen Antrag auf Neufestsetzung der Stellplatzzahl stelle, werde diese Zahl auf Basis der neuen Verwaltungsvorschrift entsprechend nach unten korrigiert.

Dabei verweist der Abgeordnete auch auf eine vor gut einem Jahr unter den Bewohnern des HaDiKo durchgeführte Umfrage, die zu dem Ergebnis kam, dass insgesamt 100 Kfz-Stellplätze in jedem Fall ausreichen (rund 70 vermietete Stellplätze – davon etwa 30 in der Garage und etwa 40 auf dem Freigelände des HaDiKo – sowie nochmals rund 25 Stellplätze für Bewohner mit Auto, die aber keinen Stellplatz gemietet haben). Diese könnten aber vermutlich oberirdisch nachgewiesen werden. "Ein Stellplatzmangel für das HaDiKo entsteht dadurch definitiv nicht", so Stober.

Allerdings sehe er natürlich, dass mit dem Abriss der Garage für die Mitglieder des Oldtimer-Vereins KamKA, der den Großteil der nicht benötigten Stellplätze gemietet haben, ein Problem entstehe. Es sei daher wichtig, dass die Stadt Karlsruhe und das Land Baden-Württemberg die Autoliebhaber bei der Suche nach einer neuen Bleibe aktiv unterstützten. Allerdings könne dies natürlich nicht Aufgabe des Wohnheim e.V., dessen Aufgabe es ist, für möglichst viele Studierende bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Gleiches gelte für die Parkprobleme im Klosterweg bei Heimspielen des KSC. Hier sei die Stadt Karlsruhe sogar rechtlich in der Pflicht, selbst die notwendigen Stellplätze vorzuhalten.