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Johannes Stober

Landtagsabgeordneter 2006 – 2016
Ein Rückblick auf 10 Jahre politische Arbeit.



Hochschulpolitik

 

Faire Arbeitsverhältnisse sind wichtig für gute Lehre und Forschung an den Hochschulen im Land- und damit für den Wissenschaftsstandord Baden-Württemberg. Der grün-rote Hochschulfinanzierungsvertrag „Perspektive 2020“ setzt Maßstäbe und enthält erstmals ein eigenes Kapitel zum Thema „Gute Arbeit“ an den Hochschulen.

 

Grün-roter Hochschulfinanzierungsvertrag: „Perspektive 2020“ unterzeichnet

 

Das Jahr 2015 hat für die badenwürttembergischen Universitäten und Hochschulen unter guten Vorzeichen begonnen. Mit der Vertragsunterzeichnung des Hochschulfinanzierungsvertrags „Perspektive 2020“ wird Wissenschaft, Forschung und Lehre für den Innovationsstandort Baden-Württemberg nach 18 Jahren schwarz-gelben Stillstands endlich auf eine solide Basis gestellt. bibliothek_universitaetAls erstes Bundesland folgt Baden-Württemberg damit der Empfehlung des Wissenschaftsrates und erhöht die Grundfinanzierung der Hochschulen um drei Prozent pro Jahr. Für die Universitäten und die Hochschulen des Landes bedeutet dies, dass ihre Grundfinanzierung schrittweise von heute 2,47 Mrd. Euro auf mindestens 3,05 Mrd. Euro am Ende der Vertragslaufzeit anwachsen wird.Als Gegenleistung erwarten wir, dass die Hochschulen ihrer Verantwortung als Arbeitgeber von nun an gerecht werden. Bisher hatten wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen häufig befristete Anstellungen. Dies ist zwar in gewissem Umfang, z.B. bei Promotionen im Wissen-schaftsbetrieb unvermeidlich. Kettenbefristungen über teilweise weit mehr als 10 Jahre haben aber auch an unseren Hochschulen nichts verloren. Mit der von Grün-Rot geschaffenen „Perspektive 2020“ können die Hochschulen nun in ganz erheblichem Umfang neue unbefristete Stellen schaff en und so die Wissenschafts- und Forschungslandschaft weiter ausbauen. Mit dem jetzt anstehenden Nachtragshaushalt werden für die sechs Karlsruher Hochschulen so 159 zusätzliche Stellen eingerichtet. Zudem werden 62,5 bislang aus Sachmitteln finanzierte befristete Stellen zu „echten“ Dauerstellen, was ebenfalls ein großer Fortschritt ist. Dazu kommen noch weitere Stellen für den Standort Karlsruhe der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Wie viel dies genau sein wird, lässt sich allerdings noch nicht sagen, da über deren Verteilung in der Zentrale in Stuttgart entschieden wird.