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Johannes Stober

Landtagsabgeordneter 2006 – 2016
Ein Rückblick auf 10 Jahre politische Arbeit.



Johannes Stober (SPD) zur Zukunft der Politikwissenschaft: „Nicht jede Veränderung muss gleich schlecht sein.“

Verwundert über die nun aufgekommene Kritik seiner CDU-Kollegin Katrin Schütz über das Auslaufen des Fachs Politikwissenschaften an der PH Karlsruhe zeigt sich der Karlsruher SPD-Landtagsabgeordnete Johannes Stober. Schließlich hatte die Rektorin der Karlsruher PH bei einem Informationsgespräch erst vor kurzem Vertretern aller vier Landtagsfraktionen ihre Pläne mitgeteilt, ohne dass dies auf irgendwelche Kritik gestoßen sei.

Der Sozialdemokrat Stober kann dabei die Beweggründe der PH Karlsruhe durchaus nachvollziehen. Schließlich mache es keinen Sinn jedes Fach an jeder Hochschule vorzuhalten. „Nicht jede Veränderung muss gleich schlecht sein“, so Stober und verweist darauf, dass sowohl an der PH Heidelberg wie an der PH Freiburg das Fach Politik weiter angeboten werde. Zudem gebe es auch an der Uni im rheinland-pfälzischen Landau, wo man das Fach Sozialkunde auf Lehramt studieren könne, ein solches Angebot. Dies sei grundsätzlich auch in dem Gespräch vor einigen Wochen deutlich geworden, an dem auf Einladung der PH Karlsruhe neben ihm Bettina Meier-Augenstein (CDU), Alexander Salomon (Grüne) und Ulrich Rülke (FDP) teilgenommen hatten.

Stober setzt auf „Runden Tisch“

Wichtig sei aber, dass die heutigen Politik-Studierenden an der PH Karlsruhe ihr Studium problemlos beenden können und auch die betroffenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach der Schließung eine Perspektive haben. Er werde sich daher dafür einsetzen, dass es baldmöglichst zu einem „Runden Tisch“ an der PH komme, bei dem mit den Verantwortlichen im Rektorat alle diese Fragen besprochen werden.

Bildungsplan stärkt Gemeinschaftskunde wieder

Gleichzeitig weist Stober die Behauptung, dass damit das Fach Politik angeblich geschwächt werde, scharf zurück. Vielmehr werde dieses durch den neuen Bildungsplan deutlich gestärkt, in dem es aus den von der CDU eingeführten Fächerverbünden GWG (Gymnasium), EWG (Realschule) und WZG (Haupt- und Werkrealschule) wieder herausgelöst wird.

13. Juli 2015

Pressemitteilung als PDF-Dokument