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Johannes Stober

Landtagsabgeordneter 2006 – 2016
Ein Rückblick auf 10 Jahre politische Arbeit.



SPD: Nordtangente-Ost muss Gemeindestraße werden

ka-news.de - vom 02.03.2010

Karlsruhe (ps) - Nach der Sitzung der Nordtangenten-Kommission des Karlsruher Gemeinderats in der vergangenen Woche bleibt die SPD bei ihrer Linie, die Nordtangente-Ost als Gemeindestraße zu realisieren.

Dies erklärten der SPD-Kreisvorsitzende Johannes Jung, die Vorsitzende der SPD-Gemeinderatsfraktion Doris Baitinger und der SPD-Landtagsabgeordnete Johannes Stober.

Vorbild ist für die SPD die Realisierung der Querspange Neureut, die die B36 und die Linkenheimer Landstraße (L 605) miteinander verknüpft und zu 70 Prozent vom Land gefördert wurde. Dieses Modell könne analog auch auf den Abschnitt der Nordtangente-Ost zwischen der Elfmorgenbruchstraße und der Haid-und-Neu-Straße übertragen werden, so die drei Sozialdemokraten. Man sei sich bei der SPD allerdings bewusst, dass das Land Baden-Württemberg die Nordtangente in absehbarer Zeit finanziell nicht eingeplant hätte. Außerdem werfe man den CDU-geführten Regierungen in Land und Bund auf diesem Gebiet eine Verweigerungshaltung vor, die eine Realisierung der Pläne bei den derzeitigen Mehrheitsverhältnissen nicht möglich macht.

OB-Vorschlag könnte dennoch den "gordischen Knoten" durchschlagen

Wenn, wie der Karlsruher Oberbürgermeister Heinz Fenrich berichtete, sich Bund und Land aber tatsächlich darauf verständigten, dass die Nordtangente-Ost zwischen Elfmorgenbruchstraße und Haid-und-Neu-Straße als Ortsdurchfahrt gelten würde, könnte dies dennoch ein Weg sein. Damit könnte die Stadt Karlsruhe diesen Abschnitt nicht nur selbst bauen, sondern hätte auch Anspruch auf eine 70-prozentige Förderung durch das Land. Die SPD glaubt an die Umsetzung dieses Zwischenschritts, um so endlich eine Entlastung Hagsfelds herbeizuführen.

SPD wird durchgängige Nordtangente weiterhin strikt ablehnen

Die Karlsruher SPD macht deutlich, dass sie weiterhin eine durchgängige Nordtangente zwischen der A5 und dem Rhein strikt ablehnen werde. Dies würde nur zusätzlichen Fernverkehr nach Karlsruhe ziehen und für alle Stadtteile entlang der Nordtangente erhebliche Mehrbelastungen mit sich bringen, ohne andere Karlsruher Straßen wie die Südtangente nennenswert zu entlasten. "Geteiltes Leid wäre hier nicht halbes, sondern doppeltes Leid", so Jung, Baitinger und Stober.