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Johannes Stober

Landtagsabgeordneter 2006 – 2016
Ein Rückblick auf 10 Jahre politische Arbeit.



Johannes Stober (MdL) begrüßt Rechtssicherheit für Karlsruher Kulturgüter – Deal mit dem Haus Baden jetzt hoffentlich vom Tisch – Lösung für Salem muss kommen

Der Karlsruher SPD-Landtagsabgeordnete Johannes Stober begrüßt, dass durch die Recherchen des Freiburger Geschichtswissenschaftlers Dieter Mertens nun Rechtssicherheit für alle Kunstwerke der Badischen Kunsthalle und des Karlsruher Kupferstichkabinetts besteht. „Wir sind Herrn Professor Mertens sehr dankbar, dass er durch sein Engagement die Wahrheit ans Licht gebracht hat.“ Für die Landesregierung hätte es aber ein Leichtes sein müssen selbst festzustellen, dass der badische Landtag am 1. April 1930 auf Betreiben des damaligen Innenministers Adam Remmele bereits abschließend Rechtssicherheit geschaffen hatte.

„Von den drei Objekten, die Ministerpräsident Günther Oettinger in der Landtagsdebatte am 11. Oktober 2006 unstrittig als Eigentum des Hauses Baden bezeichnet hatte, bleibt nun Gott sei Dank nichts mehr übrig“, stellt der Karlsruher SPD-Abgeordnete zufrieden fest. Dies gelte nicht nur für die Markgrafentafel von Hans Baldung Grien und die beiden Medaillons von Cranach dem Älteren, die heute in der Karlsruher Kunsthalle ausgestellt sind. Genauso ist damit auch für die Hinterlegung ‚Speculum humanae salvationis’ in der Badischen Landesbibliothek, die ebenfalls Teil des Kupferstichkabinetts war, die Eigentumsfrage zu Gunsten des Landes Baden-Württemberg eindeutig geklärt. „Abgesehen von der sog. ‚Türkenbeute’ ist somit für alle anderen umstrittenen Kulturgüter klar, dass sie Staatseigentum sind. Aber auch bei der Türkenbeute, die heute im Badischen Landesmuseum ausgestellt ist, ist nicht das Land in der Beweispflicht, sondern das Haus Baden, wenn es tatsächlich einen Prozess anstrebt.“

Ich hoffe deshalb, dass Herr Oettinger endlich Einsicht zeigt und von seinem obskuren Deal mit dem Haus Baden Abstand nimmt. Stattdessen muss es jetzt endlich um eine vernünftige Lösung für die historische Schlossanlage in Salem gehen – aber ohne immer wieder mit einem Griff in die wertvollen Bestände der Karlsruher Museen zu drohen“, so Johannes Stober abschließend.

04. November 2006

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